Volltextsuche:

21. September 2010 Auftaktveranstaltung KOMMKART

Ein Grundsatz der INSPIRE-Direktive ist, die Nutzung von öffentlichen Geodaten für Wirtschaft und Bevölkerung zu realisieren bzw. zu verbessern. Mit Mitteln des europäischen Strukturfonds wird dieses Projekt, das unter der Trägerschaft des Zweckverbandes "elektronische Verwaltung in M-V" durchgeführt wird, gefördert.

Der Zweckverband „Elektronische Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern“ und 7 kommunale Verwaltungen des Landes mit unterschiedlichen Formen von Gebietskörperschaften schlossen im Juli diesen Jahres mit Ihrem Dienstleistungspartner, der BTFietz GmbH, eine Kooperationsvereinbarung mit dem Ziel, auf Grundlage der im automatisierten Verfahren abgerufenen Web- Dienste der Geobasisdaten des amtlichen Liegenschaftskatasters gemeindliche Geofachdaten (FNP, gemeindliches Straßennetz, B-Plan, FFH, …) mit einem geeigneten online- Verfahren, dem Kommunalen Geoinformationssystem „KOMMKART“, darzustellen und anzubieten. Womit der Nutzen und die Nutzbarkeit des Internets und von online- Verwaltungs-verfahren für Bevölkerung und Wirtschaft verbessert werden sollen.
Einer der Kooperationspartner ist das Amt Rostocker Heide, das auch Initiator dieses Vorhabens ist.Die anderen Partner sind Verwaltungen aus verschiedenen Landkreisen, die sich in den letzten Jahren immer offensichtlicher für die gemeinsame Planung und Durchführung von Projekten im Sinne des kommunalen Geo-Managements zusammengeschlossen haben.


Das Projekt „KOMMKART“ hat die Entwicklung und pilothafte Einführung von Methoden und Modellen der Transaktionsabwicklung und Integration von Geobasisdaten mit kommunalen Geo- Fachdaten in kommunalen Internetanwendungen zum Ziel. Dadurch werden die Kommunalverwaltungen ihre Internetanwendungen Geo- qualifizieren und ihren Pflichten zur Ver-waltungs-Dienstleistung bürger - und wirtschaftsfreundlich nachkommen können.
Die dafür als Grundlage dienenden Geobasisdaten sollen in Form von modernen Webdiensten von den datenhaltenden Stellen temporär und unter Vermeidung einer separaten Datenhaltung abgerufen werden.

Die durch dieses Projekt erreichten Ergebnisse sollen allen anderen Verwaltungen zur umfangreichen Nachnutzung zugänglich gemacht werden.

Am 21. September fand im Amt Rostocker Heide die Auftaktveranstaltung des 3 jährigen Projektes statt.