DOPPIK - Doppelte Buchführung in Konten

Durch die Einführung des Neuen Kommunalen Haushalts- und Rechnungswesens (NKHR-MV) wird
in Mecklenburg- Vorpommern die Reform des Gemeindehaushaltsrechts auf der Grundlage eines doppischen Rechnungssystems umgesetzt. Ab dem Haushaltsjahr 2012 haben alle kommunalen Körperschaften ihren Haushalt nach den Regeln der doppelten Buchführung für Gemeinden zu führen. Das Gesetz vom 14. Dezember 2007 sieht daher für die Umstellung auf die kommunale Doppik eine Übergangszeit von 2008 bis Ende 2011 vor.

Im Leitfaden Infrastrukturvermögen des Innenministeriums vom 24.07.2007 wird betont, dass nach
§ 2 des Vermessungs- und Katastergesetzes (VermKatG) Stellen der Kommunalverwaltung, sofern sie raumbezogene Fachinformationssysteme einrichten, diese auf der Grundlage der Basisinforma-tionssysteme aufzubauen und zu führen haben.

Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass es auf Bundes- und Landesebene Vorgaben zur Erfassung von Straßengrunddaten und zur Erhebung des Anlagebestandes gibt. Zur Vermeidung von Mehr-facherfassungen und zur Sicherstellung der Widerspruchsfreiheit zwischen den danach zu führen-den Bestandsnachweisen einerseits und der Vermögenserfassung und -bewertung im Rahmen der Einführung der kommunalen Doppik andereits, sollte die Erfassung des Straßeninfrastrukturver-mögens auf Grundlage der in § 4 der Straßenverzeichnisordnung vorgesehenen Ordnungssysteme erfolgen. Für den Bereich der klassifizierten Straßen ist dies das Ordnungssystem nach ASB.

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